Rückblick & Protokoll des 14. Vereinstreffens

Hallo liebe Skateboardfreunde,

vor nicht allzu langer Zeit durften wir unsere Arbeit der letzten 2 Jahre und die Entstehung des STG im Rahmen eines Vortrages beim Fachforum der Jugendarbeit in Nürnberg vorstellen. Bei der Vorbereitung hierzu ist uns so richtig bewusst geworden, was wir alle gemeinsam in Nürnberg eigentlich an der Skateparksituation verändert haben:

Der Bauernfeindpark hat ein Rail, ein Curb mit Wheelitable und einige neue/alte Rampen bekommen
Am Schweinauer Buck wurden kleine Rampen aufgebaut und die alten aus dem Burggraben werden aktuell noch renoviert und dann dorthin gebracht
Die Neubelegung der Halfpipe in Reutles ist in Auftrag gegeben
Am Pferdemarkt Bowl gibt es eine Besenkiste und die Stadt arbeitet an einer Lösung für den Boden
Am Kornmarkt ist Skateboarden weiter erlaubt und es gibt eine Kiste für die Sitzauflagen + Curbs
Der „Rollers“ in Hersbruck wurde von den Skatern und uns geplant und gemeinsam mit dem Bauhof und der Szene komplett neu mit Betonelementen aufgebaut
Nürnberg hat durch das intensive Wirken des Vereins einen zentralen Betonskatepark bekommen und auch der neue Betonplaza in Fürth wäre ohne uns nicht in dieser Form realisiert worden.
u.v.m. …

Nichts desto trotz sind wir aber bei unserem eigentlichen Ziel, dem Grund warum wir uns damals zusammen gefunden und gegründet haben keinen Schritt weitergekommen!

Wir haben trotz mehrerer Versuche und unzähligen Arbeitsstunden die wir ehrenamtlich hierfür investiert haben noch immer kein Gelände gefunden um unseren D.I.Y. Park zu verwirklichen (siehe Vereinsziele laut Satzung).
Nun gibt es verschiedene Denkrichtungen und Strömungen im Verein. Wir haben uns aus der schlechten Situation in Nürnberg heraus gegründet. Da sich die Lage hier in der Region aber drastisch verbessert hat, stellen sich uns zu Recht aber einige Fragen:

Brauchen wir überhaupt noch ein eigenes Vereinsgelände? Lohnt es sich weiterhin danach zu suchen und dafür zu sparen (Stichwort: Mitgliedsbeitrag)? Haben wir noch Bock drauf oder reichen uns jetzt die öffentlichen Parks? Oder wollen wir uns doch weiter für einen Ort engagieren, der unser „Vereinsheim“ werden könnte und auf dem wir ohne große bürokratische Hürden unsere eigene Skateparkideen selbst umsetzen können und die Jugendkultur durch verschiedenste Angebote (Workhops, Konzerte, Contests,.. etc.) fördern?

Ist der Verein mittlerweile durch seine Bekanntheit, das aufgebaute Netzwerk und die Arbeit in der Vergangenheit quasi verpflichtet auch weiterhin Jugendarbeit zu betreiben, öffentliche Workshops anzubieten, Ansprechpartner für diverse Stellen der Stadt zu sein und bei Contests zu arbeiten? 
Haben wir mittlerweile nicht genug für unser Image und die Region getan und sollten uns lieber aus der Öffentlichkeit zurückziehen und uns auf die Organisation des internen Vereinslebens konzentrieren, was uns in Betracht zu unserer Ehrenamtlichkeit und Ressourcen schon genügend abverlangt?
 Wäre es andererseits nicht schade die Möglichkeiten die sich durch unsere Gründung und Arbeit der letzten Jahre jetzt bieten auszuschlagen (Stichwort: gute Kontakte zur Stadt und Presse, Fördergelder für eine Bowl-Anlage, Engagement für eine Skatehalle)
 Usw.

Da es sich hier um Grundsatzfragen handelt können sie nicht vom Vorstand alleine beantwortet werden. Deshalb möchten wir all dies zum Thema unserer nächsten Jahreshauptversammlung machen und dort gemeinsam mit euch via Mehrheitsbeschluss entscheiden wie es weitergeht. Bis dahin werden wir die Mitgliedsbeiträge, mit sofortiger Wirkung ab 01.01.2014, bis auf Weiteres aussetzen.
Die Mitgliedschaft und somit auch der Eintritt in den Verein der Skateboardfreunde Nürnberg e.V. ist somit, soweit bei der Jahreshauptversammlung im neuen Jahr nichts anderes entschieden wird, mit sofortiger Wirkung kostenlos!

Hier noch das eigentliche/zugrundeliegende Ergebnis-Protokoll von unserem Schriftführer.  (gesamtes Protokoll-Archiv)

Euer Vorstand

 

 

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